Realbillys Murmeltiertexte

Nachts sind alle Tasten grau.

Frohe Weihnachten und ein guter Rutsch ins nächste Jahr!

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Geschrieben von Realbilly

26. Dezember 2009 um 0:04 Uhr

Kategorie: Alle, Allgemein, News

Pausen-Gemurmel 3: Happy Halloween!

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HalloweenUnd alle Jahre wieder schrecken unbescholtene Bürger hoch, wenn die Türklingel schellt, wie weiland zu Zeiten von …. naajaa. -  “Süßes oder Saures!!!” – “Hier hast Du ein paar Spreewälder und eine Zitrone”, möchte man sagen. Bisher konnte ich auch noch nicht herausfinden, was denn Saures genau bedeutet. Das beste an Halloween ist jedenfalls, dass es meiner Nichte solchen Spaß macht und die Gruselfilme später am Abend. Bevor die beginnen, gibts aber noch paar Netzfundstücke von mir:

Der Ratinator
Wer kennt das Spielchen nicht: Person ausdenken und jemand errät sie nur über Ja-Nein-Fragen. Der Akinator kann das auch. Er stellt zum Teil recht seltsame Fragen (“Ist die gesuchte Person Inhaber einer Wurstfabrik?”) und kam bei mir zumindest immer recht zielsicher zum richtigen Ergebnis. Ausprobieren!

Happy Birthday, Internet!
Das Web wird 40 – ok, eigentlich das Internet. Ich werde ja auch in ein paar Wochen so alt und frage jetzt lieber nicht, wer von uns beiden flotter unterwegs ist. Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten hat sich die Mühe gemacht, diese 40-jährige Entwicklung auf einen Tag zu projizieren. So kommt um 8:51 Uhr die erste E-Mail in Deutschland an. Bei mir im Büro ist das meist kurz nach 7.  Die Google-Gründung passiert 17:03 Uhr – aber seht selbst: http://webevangelisten.de/geschichte-des-internets-an-einem-tag/

So, die Gruselei geht los …. ich wünsch Euch noch was!

Geschrieben von Realbilly

1. November 2009 um 1:58 Uhr

Kategorie: Alle, Pausen-Gemurmel

Pausen-Gemurmel 2: Windows 7 im Straßenhandel

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windows-7

Mal wieder paar  Shorties…

Vista adé – Seven is up
Heute kam das Amazon-Päckchen, Inhalt: Windows 7 Ultimate OEM.
Hier bei mir werkelt ein 2 Jahre alter Dell XPS Dimension 420 mit Windows Vista Ultimate. Nicht dass ich unzufrieden gewesen wäre, aber … DVD rein und Update gestartet! Das lief dann geschlagene dreieinhalb Stunden und belohnte mich mit einem zumindest bis jetzt – toi toi toi – überzeugendem Windows 7. Einzig mein Onboard Sound wurde nicht richtig erkannt, aber da half der XP-Treiber von der Dell-Seite weiter. Bisher bin ich rundum zufrieden, frage mich allerdings, ob es ein Fehler war, nicht gleich auf 64-Bit umgestiegen zu sein.

Kauf doch die Straße, in der Du wohnst
Virtuell geht dieses Unterfangen zumindest in Monopoly City Streets. Basierend auf dem altbekannten Monopoly-Konzept wird hier auf der Google-Maps-Karte gespielt. Ich habe meine Straße und einige umliegende schon gekauft und mit Bürotürmen bepflastert. Die Miete bekommt man bei jedem Einloggen, daneben kann gehandelt, gebaut und blockiert werden. Ereigniskarten gibt es auch. Nach einem ersten Versuch musste das Spiel neu gestartet werden, da die Server überlastet waren. Na dann.

Handschrift2Computer
Diesen Absatz schreibe ich mal handschriftlich. Naja ok, natürlich schummle ich, aber nichts ist leichter als das: Einfach auf www.fontcapture.com gehen, ein PDF-Formblatt herunterladen, ausfüllen, einscannen und die Bilddatei wieder hochladen. Die eigene Handschrift steht kurz danach zum Download bereit – aber schaut selbst: lohnt es sich wirklich?

Expertenwissen im Chat
Wer kennt das nicht: Urplötzlich muss man unbedingt wissen, warum Marienkäfer nicht zu den staatenbildenden Insekten gehören oder wo die philosophischen Wurzeln des Linksliberalismus liegen. Aardvark kann man alles fragen. Aber vorher heißt es anmelden und Themengebiete angeben, in denen man sich auskennt. Dann nistet sich der Dienst als Kontakt in Deinen Messenger (AIM, ICQ, Yahoo etc.) ein und Du kannst ihm irgendeine Frage stellen, die an andere “Experten” weitergeleitet wird, die wiederum umgehend antworten. Genauso ist es aber auch umgekehrt, hin und wieder trudelt eine Frage via Messenger ein. Alles in englisch …

Geschrieben von Realbilly

18. Oktober 2009 um 2:30 Uhr

Kategorie: Alle, Pausen-Gemurmel

Ja zum Jahrbuch

mit 5 Kommentaren

Als eifriger Konsument von Caschys Blog las ich kürzlich seinen Artikel über Yearbook Yourself. Dort lädt man ein Foto – vorzugsweise von sich selbst – hoch und kann es im amerikanischen Jahrbuchstil über die Jahre 1950 – 2000 verfremden lassen. Ich habe das ausprobiert und die Ergebnisse mal zur Begutachtung hierher geworfen. Was man nicht alles für eine Verlinkung in einem guten Blog tut. ;o)yearbook

Geschrieben von Realbilly

22. September 2009 um 23:52 Uhr

Kategorie: Alle, Allgemein

Pausen-Gemurmel 1: Pittiplatsch und der Zucchini-Ribbon

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kaffee

Einige Kurzgedanken und Netzfundstücke …

Zucchinis gefällig?
Jedes Jahr aufs Neue werden im Sommer im Kollegen- und Bekanntenkreis händeringend Abnehmer für überzählige Zucchinis gesucht. Und jedes Jahr aufs Neue stellt sich heraus, dass diese grünen Monster eigentlich gar niemand will. Ist mir nur mal so aufgefallen  …

Blind Chat
Wer schon immer einmal mit einem zugewürfelten Fremden chatten wollte, sollte sich Omegle einmal ansehen. Ohne Anmeldung wird man hier mit einem Zufallschatter verbunden. Mein erster und bisher einziger Versuch ergab z. B. einen netten Plausch mit einer in den Niederlanden lebenden Marokkanerin.

Ribbons überall
Ich kann mich trotz guten Willens nicht an die vielgelobten Ribbons in MS Office 2007 gewöhnen. Nicht nur deshalb bin ich begeisterter Nutzer von Open Office. Aber was musste ich letztens im Heise-Newsticker lesen? Ribbons demnächst in Open Office. Ich bin dafür, dass wir dagegen sind.

Radio Dada
Seite aufrufen, Lieblingsinterpreten oder Lieblingsgenre eintippen oder aus einer Channelliste auswählen – Radio hören. Einfacher geht’s kaum.

Drehrumbum und andere rund Sachen
Wie gebannt saßen wir oftmals in den Siebzigern vor der Mattscheibe, die damals in der DDR nur drei Sender bot. Aber das Kinderfernsehen konnte sich sehen lassen. Spiegel Online lässt in seinem Eines-Tages-Artikel “Ach du meine Nase!” vieles davon noch mal Revue passieren. Eine bunte Revue. Und vor allem Kind gerecht.

Geschrieben von Realbilly

23. August 2009 um 13:06 Uhr

Kategorie: Alle, Pausen-Gemurmel

Saalfelder Vokalisten im Bad Blankenburger Freibad

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Freibad-Benefizkonzert 2009

Nachdem es im vorigen Jahr wegen einem tragischen Unglücksfall abgesagt werden musste, standen die Saalfelder Vokalisten am 15. August 2009 wieder vor den Bad Blankenburger Badegästen. Viele waren extra gekommen, versprach der Auftritt doch wieder musikalisch Besonderes. Angelehnt an die Comedian Harmonists oder Max Raabe, aber eben komplett ohne instrumentale Begleitung, verfügen die sieben Saalfelder über ein großes Repertoire. Für die technische Betreuung sorgte – wie bei allen Freibad-Events – der Party-Express Bad Blankenburg. Oberkirchenrat i. R. Ludwig Große führte durch das Programm, wie immer kurzweilig und amüsant. Unter anderem berichtete er über die derzeitige Situation von Freibad und Verein. Die durch das Benefizkonzert avisierten Spenden sind also auch im Freibad keinesfalls überflüssig.

Fotogalerie

Geschrieben von Realbilly

15. August 2009 um 16:17 Uhr

Kategorie: Alle, Die Bildnachricht

Murmelmix 1 – Frau Professor auf der Wasserrutsche

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Als ich heute meinen E-Mail-Postkasten durchforstete musste ich grinsen. Einmal in der Woche kommt ein Newsletter von Mr. Wong, einem Web2.0-Dienst zur Online-Verwaltung und –Verbreitung von Bookmarks. Herr Wong pickt sich wöchentlich immer ein mehr oder minder prominentes Mitglied heraus und stellt dessen Lieblingslinks vor. In dieser Woche:

profnicole

Witzig ist ja der erste Link. “Grüß Dich, Professor Nicole – wie geht’s so?

Apropos witzig – in den letzten Tagen kursierte ein Video durch das Netz und in den verschieden Foren und Diskussionsplattformen grübelte man, ob das echt sei oder nicht. Seht erst mal selbst, welchen waghalsigen Stunt der freakige Ingenieur Bruno (Brüno?) Kammerl hinlegte:

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Die Auflösung ist mittlerweile bekannt, es handelt sich um virales Marketing von Microsoft. Diese Form der Werbung funktioniert quasi mit Tarnkappe, soll ohne PR-Hintergrund Diskussionsstoff liefern, sich im Web verbreiten bis dann die Auflösung kommt. Ein weiteres Beispiel waren diese skatenden Babies. Feine Sache, aber weiß eigentlich noch jemand, wer mit diesen Nachwuchs-Skatern warb?

Schönes Wochenende!

Geschrieben von Realbilly

7. August 2009 um 17:33 Uhr

Kategorie: Alle, Pausen-Gemurmel

“Call Off Krawuttke” – Weiter im Telefongame

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Viel zu lange war es jetzt viel zu ruhig um Frau Krawuttke und ihr Telefon. Wie ein Naturgesetz musste neuerliches Unheil nahen. In Form von ihm. Herrn Krawuttke. Auf meiner Arbeitsstelle.

Ein telekommunikativ drangsaliertes Wesen erklärte mir da, dass der von mir vor zweieinhalb Jahren mühsam erkämpfte Krawuttkesche Telefonanschluss nun gesperrt sei und ein Anwaltsschreiben mit einer letzten Frist zur außergerichtlichen Einigung vorläge … Und Krawuttkes wären nicht Krawuttkes, wenn sie sich da irgendeinen Rat wüssten, ich sollte also wieder einmal herhalten. – Prima!

Die Vorgeschichte: Vor ein paar Wochen klingelte ein adrett gekleideter Herr mit vorzüglichsten Manieren und einnehmendem Aussehen bei der armen Frau K. Der Zeitpunkt war nach ihrer Aussage völlig unpassend und deshalb bat Frau Krawuttke den Herrn erst einmal herein. Machen wir ja alle so, wenns uns so gar nicht passt. Drinnen wurde ihr dann ein phänomenal günstiger Telefonvertrag angeboten. Die betreffende, unter Opferung jeglicher Eigeninteressen, dermaßen am finanziellen Wohle ihrer Kunden interessierte Firma steht vermutlich kurz vor der Eintragung als gemeinnütziger Verein. Das konnte sich Frau Krawuttke natürlich nicht entgehen lassen und sie tauschte den hart erkämpften Telefonanschluss (vgl. Blogeinträge Anfang 2007) jubilierend gegen diese eigentlich fast kostenlose Kommunikationsverbindung. Nach einiger Zeit trafen dann ein neues Telefon und verschiedene Schriftstücke, die u. a. eine neue Telefonnummer für Krawuttkes enthielten, ein. Dies war der guten Frau dann doch zu viel und sie betraute mich mit Anrufen bei der Telekom-Hotline und dem Verfassen von Kündigungsschreiben, die auch anerkannt wurden. Später kam dann noch eine Rechnung des neuen ehemaligen Anbieters über eine Beratungspauschale. Gern erinnern wir uns an den adretten, hübschen Herrn. Sind Krawuttkes doch recht freigiebig bei der Verteilung ihrer Unterschriften unter Verträge, so sind sie dagegen ein bisschen knausrig, wenn es dann um ihr Geld geht und sie verweigerten die Zahlung. Das Ende vom Lied: Mahnung, Schreiben vom Rechtsanwalt mit einer letzten Frist zur außergerichtlichen Einigung … und während dieser ganzen Zeit lief die Kündigung des Telekomanschlusses, den diese Firma in Auftrag gegeben hatte. Ein Schreiben des rosa Riesen, in dem dieser den Wegfall seiner Telekommunikationsleistungen für den Krawuttkeschen Gebrauch ankündigte, wurde von Familie K. mit einem müden Lächeln in die Akten geheftet. Nun ist die Leitung tot und die beiden beharren auf ihrer Meinung, dass dies wegen der unbezahlten Anwaltsrechnung erfolgte.

Nun ist der Karren richtig im Dreck und ich darf endlich auch wieder mitspielen. Hurra.

Zuerst ein Anruf bei der Telekom. “Nennen Sie uns bitte den Grund ihres Anrufes.” – “Rechnung” – “Danke. Geht es um den Telefon- oder den Internetanschluss?” – “Telefon.” – “Rufen Sie gerade von dem betroffenen Anschluss aus an?” – “Um Gotteswillen – NEEEEEEIIIIIIIN!!!!!!!!” … Hier wurden Erinnerungen wach an das Frühjahr 2007 als es Krawuttkes fast gelungen war, meinen kompletten ISDN+DSL-Anschluss zu übernehmen. Nur dem Umstand, dass der mit der Abschaltung bei mir beauftragte T-echniker vorsorglich noch einmal nachfragte, ist es zu verdanken, dass meine Verbindung in die Welt bestehen blieb. Ich hatte im Online-Antrag für Krawuttkes meine Rufnummer als Rückrufmöglichkeit für eventuelle Nachfragen angegeben. Das war damals für die T-Com Grund genug anzunehmen, dass Krawuttkes meine Nummer mit allem Drum und Dran zustände.

Vorläufiges Fazit: Krawuttkes knickten ein und bezahlten die Anwaltsrechnung. Die Telekom bemüht sich die Krawuttkesche Rufnummer (und hoffentlich nicht meine) rückzuportieren …

Wir dürfen wieder gespannt sein.

Geschrieben von Realbilly

24. Juli 2009 um 20:28 Uhr

Kategorie: Frau Krawuttke

Iwojima-Nacht

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Der Besuch eines Studienfreundes – zwei Historiker unter sich – war nun endlich Anlass, den Status zweier DVD´s von “ungesehen” in “gesehen” zu ändern.  Es handelte sich um die beiden Regiearbeiten Clint Eastwoods über die Schlacht um Iwojima.

Während des Zweiten Weltkrieges wuchs die Bedeutung der Luftwaffen der kriegführenden Mächte.  Da die Reichweiten aber noch relativ bescheiden ausfielen, waren entsprechende Basen in Feindesnähe wichtig und entsprechend umkämpft. Vor allem im Pazifik-Krieg, den man zu großen Teilen in der Luft und zur See austrug erinnern Namen wie Guadalcanal oder eben Iwojima an Schlachten um Inseln mit Flugplätzen. In Europa trug zum Beispiel das zwischen den italienischen Nachschubhäfen und dem afrikanischen Kriegsschauplatz gelegene britisch besetzte Malta den Beinamen “Unsinkbarer Flugzeugträger”.
Das vor dem japanischen Festland gelegene Iwojima (heute loto) sollte den Amerikanern in den letzten Kriegsmonaten als Basis für Angriffe auf Japan dienen. Diese Bedeutung hatten natürlich die japanischen Verteidiger erkannt und versuchten mit 21.000 Mann, verschanzt in einem Tunnelsystem, die Insel zu halten. Der alles beherrschende erloschene Vulkan Suribachi wurde mit Artilleriestellungen bestückt. Über einen Monat dauerten die Kämpfe, gut 200 Japaner überlebten das Inferno, von den 100.000 angreifenden Amerikanern starben etwa 8000.

Die Filme aus dem Jahre 2006 nähern sich dem Thema sowohl von amerikanischer als auch von japanischer Seite. “Flags of our fathers” berichtet von der amerikanischen Flagge, die nur 4 Tage nach Beginn der Kämpfe auf dem Suribachi gehisst wurde. Dabei entstand eines der bekanntesten Fotos des Zweiten Weltkrieges, welches die Beteiligten  von hinten zeigt, wie sie den Flaggenmast in die Höhe stemmen. Da zum damaligen Zeitpunkt Kriegsmüdigkeit in der amerikanische Bevölkerung um sich griff und dieses Foto in den Zeitungen einigermaßen Enthusiasmus entfachte, schickte man drei überlebende Beteiligte auf eine beispiellose Propagandatour durch die Vereinigten Staaten. Blöd nur, dass das Foto – wie bei Propaganda nicht unüblich – gestellt war und die ursprünglichen Flaggenhisser schon gefallen waren. So tourten nun drei “Helden” durch die Ballsäle und Stadien, die mehr zufällig auf das zweite Foto geraten waren oder schlichtweg in der Nähe standen.
Die Filmhandlung springt fast unerträglich oft durch die Zeit – zwischen den Gefechten auf Iwojima, der Propagandatour und den Schicksalen der Drei in der Nachkriegszeit sowie einem Recherche-Handlungsstrang in der Gegenwart hin und her. Diese drei Personen sind übrigens real, auch die Geschichte des Fotos.

Viel besser fand ich da “Letters from Iwo Jima”, der die Schlacht aus japanischer Sicht thematisiert. Zeitsprünge gibt es auch hier, aber sehr moderat und nur zwischen drei Punkten: Gegenwart, Schlacht und kurz vor der Schlacht in Japan. In der Rahmenhandlung finden Historiker unzählige auf der Insel vergrabene Briefe eines japanischen Soldaten an seine Frau. Dieser Soldat ist auch der Held des Films. Daneben werden noch zwei interessante historische Persönlichkeiten skizziert. Generalleutnant Tadamichi Kuribayash war der Oberbefehlshaber der Verteidiger. Er tritt im Film als moderner und humaner Vorgesetzter auf, der aber von vielen seiner Offiziere nur widerwillig respektiert wird. Daneben dient auf der Insel auch der japanische Sportreiter Baron Takeichi Nishi. Der schillernde Offizier war 1932 Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Los Angeles und 1936 Teilnehmer der Spiele in Berlin. Auch er fiel im Kampf auf Iwojima.

Der Film aus japanischer Sicht war sehr beeindruckend, während “Flags of our fathers” durch die vielen Rück- und Vorblenden zerstückelt wirkt und verwirrt.

Später versuchten wir uns noch im PC-Spiel “Strategic Command – Pacific Theater” per LAN am Iwojima-Szenario “Operation Detachement”. Als japanischer Befehlshaber gelang es mir bis zum Ende der Kämpfe das Hauptquartier zu halten, das Spiel endete unentschieden. Im richtigen Leben dagegen gab es damals ganz klare Sieger.

Geschrieben von Realbilly

14. Juli 2009 um 1:08 Uhr

Kategorie: Allgemein

Frau Krawuttkes Telefon – Ring frei zur zweiten Runde

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Was bisher geschah:

Vor vielen Monden bat mich Frau Krawuttke um Hilfe bei der Beauftragung eines Telefonschlusses, weil sie bis dato keinen besaß. Nachdem ich diesen hilfsbereit online beantragt hatte, konnte ich den rosa Riesen quasi in letzter Sekunde stoppen, meinen Anschluss inklusive ISDN und Internet auf Frau Krawuttke zu übertragen. Es kostete mich Nerven, eine Menge Zeit in T-Com-Warteschleifen und etwas Schriftverkehr um meinen Anschluss wieder in den Originalzustand zu versetzen. Danach beantragte ich den Krawuttkeschen Anschluss erneut …

Alles lief prächtig bis mich meine Nachbarin Anfang dieses Monats aufgeregt in ihre Wohnung zerrte. Auf ihrem Küchentisch lagen ein Päckchen und ein Brief. Leider (oder zum Glück) waren das keine Geschenke für mich, sondern im Päckchen war ein neues Telefon und im Schreiben wurde Frau Krawuttke von der Telefongesellschaft Amsel-Phone (Name leicht geändert) mitgeteilt, dass man sich sehr freue, Sie als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Weiterhin wurde ihr eine vorläufige Rufnummer mitgeteilt, unter der sie bis zur endgültigen Portierung ihrer Nummer von der T-Com zu Amsel-Phone erreichbar wäre. Frau Krawuttke war  in einem Moment der Unaufmerksamkeit von einem schlitzohrigen Drücker überlistet worden und erwartete nun von mir Hilfe. Vor meinem geistigen Auge begann das komplizierte Räderwerk der Telefonnummernportierung langsam zu mahlen. Aber bei Haustürgeschäften gibt es ja die vierzehntägige Rücktrittsklausel. Die aber dummerweise nur vierzehn Tage gilt, wurde mir nach Frau Krawuttkes ausschweifender Antwort auf meine Frage nach dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses klar. Also schlug ich ihr vor, bei der T-Com anzurufen und nach dem Fortschritt der Portierung sowie einem Tipp zu fragen.

Meine Nachbarin war hilflos und ich überredet.

Warteschleife, später ein netter, kompetenter T-Com-Mensch, der von Amsel-Phone weit und breit noch keine Spur sah, mir riet, Widerspruch einzulegen und das Telefon zurückzuschicken. Ich schrieb den Widerspruch – Unterschrift, eintüten und den Weg zur Post schaffte Frau Krawuttke dann allein.

Gestern morgen verließ ich wie immer, leicht übermüdet, sekundengenau und auf den allerletzten Drücker das Haus auf dem Weg zur Arbeit. Besser gesagt: Ich wollte es verlassen. Ich weiß nicht wie lange Frau Krawuttke an der Haustür auf mich gewartet hatte. Ich weiß auch nicht, wie lange sie die Wartezeit im Falle eines Urlaubstages meinerseits ausgedehnt hätte. Sie wedelte wieder mit Papier und fragte, ob ich kurz Zeit hätte. Objektiv keine Sekunde, aber subjektiv sagte ich “Ja, was gibt’s?”

Es handelte sich um zwei Schreiben von Amsel-Phone. Im einen bestätigten sie die Stornierung des Anschlusses und im anderen stellten sie eine aus der Stornierung resultierende “Beratungspauschale” von knapp 70 Euro in Rechnung. Und als wandelnde Hobby-Verbraucherberatung war ich in den Augen meiner Nachbarin vermutlich erneut dafür zuständig.

Gerade habe ich ein weiteres Mal ein paar Zeilen Widerspruch für Frau Krawuttke verfasst, die diese demnächst hoffentlich selbstständig zur Post transportiert …

Fortsetzung folgt sicher.

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Geschrieben von Realbilly

30. Mai 2009 um 1:26 Uhr

Kategorie: Frau Krawuttke